auch „selbstmord“ ist im social web möglich

nein. nicht so wie es oftmals dem internet bzw. foren usw. vorgeworfen wird. es geht NICHT um angeblich vereinbarte selbstmordversuche oder verabredungen lebensmüder userInnen. unter dem schon eher makabren namen „Web 2.0 Suicide Machine“ bewirbt ein rotterdamer medienlabor eine automatisierte hilfe zum raschen ausstieg aus sozialen netzwerken wie facebook und myspace. per knopfdruck werden sämtliche freundInnen und daten aus dem eigenen profil gelöscht. die userInnen können in echtzeit dabei zusehen.

ABER der account selbst wird NICHT gelöscht, dadurch soll besser kontrollierbar sein, ob wirklich keine daten mehr mit der eigenen identität verknüpft sind.

mehr unter
http://futurezone.orf.at/stories/1634542/

twitterwall-terminal goes virgil

heute wurde das twitterwall-terminal von der schlosserei in das bildungshaus st.virgil transportiert und aufgestellt. bildschirm und rechner funktionieren bestens, leider war aber das w-lan im bildungshaus unterbrochen, weshalb wir den echten testbetrieb noch nicht starten konnten. das wird hoffentlich morgen oder mittwoch möglich sein, denn dann ist die pause bis zum 6.1. angesagt. und am 7.1. um 11 uhr wird es dann die eröffnung mit pressekonferenz geben.

gedanken zu unserer arbeit gestern

es war toll in der schlosserei lang. irgendwie ist es immer ein besonderer moment, wenn aus einer idee, einem entwurf dann plötzlich fest anzupackende, also handfeste teile werden. wenn zufall und gestaltungswille sich in ein gemeinsames geschehen fügen und der prozess für alle beteiligten spannend wird.

und sehr spannend finde ich auch, wie bereits jetzt im vorfeld alle spontan über den begriff „beziehung“ nachdenken, witzeln, kommentieren und damit laufend beiträge zum offenen verlauf des projektes liefern – sich selbst und gegenseitig in austausch.

entscheidende produktionsschritte

heute waren wir in der schlosserei lang in salzburg mit einer entscheidenden phase der produktion des twitterwall-terminals befasst.

die in den vergangenen tagen vorbereiteten und vorbehandelten elemente des terminals wurden heute mit folie und spray beschriftet und anschliessend lackiert. faszinierend war die entdeckung des ergebnisses, das durch freie rostung und gelegentliche behandlung des metalls entstanden war. diese strukturen sind spannend und wohltuend natürlich. dadurch entsteht der gewünschte effekt für die wirkung des terminals:

der begriff „beziehung“ wird oft auf basis und vor dem hintergrund „ehener werte“ gesehen, diese erodieren und verrosten, sind aber dennoch entscheidendes element für die stabilität der installation.

über das wochenende müssen nun alle elemente trocknen, am montag gibt es eine erste probeinstallation.

das projekt geht schrittweise ins netz

wenn auch noch nicht öffentlich, so ist heute der tag, wo alle formen der internetpräsenz des mediaARTprojektes „spielderbeziehung“ eingerichtet werden. heute entsteht die facebook seite, der twitter account und dieser blog.

alle diese elemente werden dann in der homepage des projektes unter http.//spielderbeziehung.at verknüpft und für den start am 7.1.2010 vorbereitet.